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Pro und Kontra Einkaufsmärkte

Gilching – Nach einer Mammutsitzung am Dienstag in Gilching ging ein eindeutiges Aufatmen durch die Reihen derjenigen Ratsmitglieder, die für die Ansiedlung von drei Einkaufsmärkten plus Gastronomie im Gewerbepark Süd gestimmt hatten (wir berichteten). Damit seien die Voraussetzungen für eine optimale Standortversorgung geschaffen, erklärte Bürgermeister Thomas Reich. Unter anderem hatte MAP Medizin-Technologie aus Martinsried signalisiert, sich in Gilching ansiedeln zu wollen, vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Eine Kantine für die 300 Mitarbeiter lohne sich nicht, so Reich. Deshalb seien die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort unabdingbar. Harald Schwab (CSU) verwies darauf, dass die Mittagszeit der Firmen viel zu kurz sei, um vom Gewerbepark Süd aus ins Ortszentrum zu fahren und dort einzukaufen. Im Übrigen müsste man dann mit mehr Verkehr innerorts rechnen. Vehement gegen die Ansiedlung der Einkaufsmärkte an der Staatsstraße 2069 sprach sich Dorothee Heutelbach aus. „Wir leiten die Käuferströme raus aus dem Ort. Bald bekommen wir amerikanische Verhältnisse und alle Leute müssen mit dem Auto zum Einkaufen fahren.“
Trotz Plädoyers für Aldi & Co. auf Süd signalisierte Richard Schlammerl (CSU), grundsätzlich auch das Ortszentrums und die Gilchinger Einzelhändler zu unterstützen. Ein Zuckerl hatte Georg Krieg (FW) in der Tasche. „Künftig werden auch die Allinger zu unserem Aldi fahren. Dann müssen sie durch das Ortszentrum und werden dort auch einkaufen.“