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Klettern in Gilching

Gilching (18. April 2005) – Noch knapp eineinhalb Jahre, dann steht in Gilching eine der modernsten Kletterhallen. Der Gemeinderat hat das Projekt bereits verabschiedet. Der Bauausschuss stimmte in seiner jüngsten Sitzung einer Erweiterung zu. Jetzt müssen die Formalitäten erledigt werden, dann kann mit dem Bau begonnen werden. Die Kosten gibt Gerold Brodmann vom Alpenverein Gilching mit 1,7 Millionen Euro an.
Mit seinen 560 Mitgliedern zählt der Alpenverein Ortsgruppe Gilching nach dem TSV zum zweitgrößten Verein in Gilching. Dass sich neben Bergwanderungen auch Klettern einem steten Zuspruch erfreut, beweisen die gut besuchten Kletterhallen in Bad Tölz und Thalkirchen. Die Kletterhalle in Gilching wird auf dem Areall zwischen Frühlingsstraße und Landsberger Straße entstehen. „Seit rund zwei Jahren arbeiten wir darauf hin“, erklärt Gerold Brodmann, Vizechef des Alpenvereins vor Ort. Angefangen habe alles mit einem Kletterturm beim TSV-Heim. Dann kamen eine Wand und dann die Idee zu der Halle. Als Glücksfall bezeichnet Brodmann, dass die Grundstückseignerin auf Erbpachtbasis die benötigte Fläche zur Verfügung stellt. Gestern Abend wurde der städtebauliche Vertrag zwischen Gemeinde und Alpenverein unterschrieben. Als nächstes findet die Auslegung des Bebauungsplans statt. „Ich hoffe, dass nicht zu viele Einwendungen kommen“, sagt Brodmann. Die Kosten für den Bau inklusive der Innenausstattung werden auf 1,7 Millionen Euro geschätzt. Ursprünglich sollten die Halle und das Umfeld einen Deut kleiner geraten. Überraschend jedoch änderten sich die finanziellen Voraussetzungen, so dass großzügiger gebaut werden kann. „Es gibt Förderer, die uns bei ihrem Ableben testamentarisch bedenken“, erklärt Brodmann. Zuschüsse gibt es außerdem durch den BLSV und durch den Dachverband Alpenverein Sektion München. Dennoch müsse ein Kredit aufgenommen werden. Geht alles glatt, könnte im Spätherbst Spatenstich sein. Brodmann: „Mit der Einweihung der Halle rechne ich aber frühestens im August 2006.“