IMPRESSUM/LINKS Startseite
DLR Oberpfaffenhofen WELTWASSERTAG 2013 WELTWASSERTAG 2012 FEST DER VEREINE DIREKT BESTELLEN NEWS BUCHTIPPS SCHIWAGU WEGGEFÄHRTEN HISTORIE ULI SINGER POLLYTOUR HEIMATBUCH RÜCKSCHAU 2009 LINKS

Gilching beschließt Verbreiterung der Weßlinger St

Gilching (6. 02. 06) – Die Weßlinger Straße in Gilching sorgt stets für Diskussion im Gemeinderat. Der Grund: Durch den Umbau vor zwei Jahren wurde die Straße so verengt, dass schwerlich zwei Laster aneinander vorbei kommen. Heute Abend beschloss der Umwelt- und Verkehrsausschuss, die Weßlinger Straße durch die Mitbenutzung des Geh- und Radweges als Parkfläche zu verbreitern.
Seit an der Weßlinger Straße, zwischen Römer- und Bruckerstraße, ein breiter Fuß- und Radweg entstanden ist, häufen sich die Beschwerden. Durch die Verengung kommt es laut Anlieger immer wieder zu „brenzligen Situationen“. Auch deshalb, weil die Straße in unmittelbarer Nähe der Kiesgruben liegt und deshalb permanent von Schwerlastern genutzt wird. Jetzt hat Kiesgrubenbetreiber Gottfried Jais Antrag gestellt, den wenig genutzten und überbreiten Fuß- und Radweg durch einen weißen Strich optisch abzutrennen, so dass Kraftfahrer mit zwei Rädern auffahren und parken können. Im Gegenzug soll an der gegenüberliegenden Seite ein absolutes Halteverbot entstehen. Die Fahrbahn verbreitert sich so um rund einen Meter.
Erich Heintz von der Polizeiinspektion Germering erklärte dem Gremium, dass dies grundsätzlich möglich ist. „Die Konsequenz ist, dass der Radweg dann nur noch einseitig in Richtung Brucker Straße befahren werden darf.“ Die Radler Richtung Römerstraße wären gezwungen, so Heintz, die Fahrbahnseite gegenüber zu nutzen.
Unterstützung für Jais’ Antrag gab es durch Dorothea Heutelbach (CSU). Sie merkte außerdem an, dass es durch das Stopp & Go der Laster zu einem erhöhten Spritverbrauch kommt. „Wenn die Straße wieder breiter wird, kommen zwei Laster aneinander vorbei und können zügig durchfahren.“ Zwar sei die Lösung nicht optimal, doch stelle sie eine wesentliche Verbesserung dar, stimmte auch Martin Fink (CSU) zu. Er mahnte gleichzeitig, sich für die Radfahrer außerdem eine bessere Anbindung in die Brucker Straße und in die Römerstraße einfallen zu lassen. „Die Radler kennen sich durch die komische Straßenführung einfach nicht aus.“ Der Antrag von Jais wurde einstimmig angenommen. Uli Singer