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Gilching - Aus für Abenteuerspielplatz

Gilching (22.11.05) – Duster sieht die Zukunft für den geplanten Abenteurerspielplatz in Gilching aus. In der Sitzung des Finanzausschusses zum Investitionshaushalt gab Bürgermeister Thomas Reich die Kosten mit mehr als einer Million Euro an. „Da müssen wir uns wirklich fragen, ob wir uns das noch leisten können“, sagte Reich. Jetzt soll der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung das Thema unter die Lupe nehmen.
Seit vielen Jahren wird nach einem geeigneten Standort für den geplanten Abenteurerspielplatz gesucht. Ein optimaler Platz schien auf dem Areal zwischen neuem Schulzentrum und der geplanten Kletterhalle gefunden. Geplant war, dass nicht nur ein Spielplatz gebaut werden soll, sondern auch noch ein Gebäude mit entsprechenden sanitären Anlagen, einem Aufenthaltsraum und einem Büro. Zudem soll eine pädagogische Fachkraft angestellt werden, weshalb Folgekosten anfallen. Für die Ermittlung der Baukosten wurde ein hiesiger Landschaftsplaner beauftragt. „Die Kosten liegen bei 1,14 Million Euro“ eröffnete Reich in der Sitzung am Montag. Was beim Gremium für dezente Zurückhaltung sorgte. Dorothee Heutelbach (CSU) erklärte, „dies sei wirtschaftlich nicht mehr vertretbar“. Martin Fink (CSU) plädierte dafür, das Projekt nicht ad acta zu legen. „Gilching braucht einen Abenteurerspielplatz. Wir sollten uns aber überlegen, wo abgespeckt werden kann.“ Eventuell sei dies beim Gebäude möglich, schlug Reich vor. „Wir sollten prüfen, was eine Containerlösung kostet und ob sie machbar ist.“ Georg Krieg (FW) regte an, den Posten aus dem Haushalt herauszunehmen und in abgespeckter Form für 2007 wieder einzuplanen. Das weitere Vorgehen soll der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung entscheiden.
In Anlehnung an den Abenteuerspielplatz forderte Heutelbach, auch die Skateranlage am Bahnweg unter Aufsicht zu stellen. „Was da oft los ist, können wir nicht mehr so hinnehmen“, betonte sie. Grundsätzlich soll der Skaterplatz verlegt werden. „Ich hoffe, das wurde beim städtebaulichen Wettbewerb für das Areal berücksichtigt“, so Heutelbach. Für die Sanierung der diversen Sprunganlagen wurden im Haushalt 2006 vorerst mal 5000 Euro vorgesehen. Uli Singer