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Gemeinde Weßling gibt auf

Weßling (31.1.06) – Die Gemeinde Weßling gibt im Streit um den Austritt aus dem Tourismusverband auf. Heute Abend beschloss der Gemeinderat, die seit 1988 angestrebte Kündigung nicht mehr voran zu treiben. Damit ist das Thema vorerst vom Tisch. Zur Aufgabe hatte Rechtsanwalt Joachim Krauß geraten, erklärte Bürgermeisterin Monika Meyer-Brühl. Er habe keinen Weg aus der Zwangsmitgliedschaft gesehen. „Diesen langwierigen Streit hätten wir uns sparen können“, sagte Franz Leitner (CSU). „Die Aussichten auf Erfolg waren von Anfang an gering.“ Thomas Ostermair (FW) begrüßte die Entscheidung, aufzugeben. Zumal die Gemeinde auch bei einem Austritt aus dem Zweckverband über die Kreisumlage immer noch rund 5000 Euro hätte beisteuern müssen. „Dann hätten wir gezahlt und gar nichts davon gehabt“, so Ostermair. Meyer-Brühl setzte ein weiteres Betreiben gleich mit der unnötigen Verschleuderung von Energie. Jetzt gehe es aber darum, mehr Gerechtigkeit in der Verbandsversammlung einzufordern. Unter anderem müssten ihrer Meinung nach die Mitgliedbeiträge angepasst werden, Seefeld genau so Beitrag bezahlen, wie auch Weßling, bisher ist nur für den Seefelder Ortsteil Hechendorf eine Abgabe fällig und außerdem müsse das Stimmrecht neu geregelt werden. Derzeit kann Starnberg alleine sämtlich andere Gemeinden überstimmen. Manfred Miosga (SPD) regte zudem an, dass auch die Begünstigten wie Hotels und Gaststätten an den Kosten beteiligt werden.