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Gelassen der Rathauschef - aggresiv die Flughafeng

Gilching (17. 11. 05) – Noch im Dezember wird im Gewerbegebiet Gilching Süd der Spatenstich für den Großmarkt Aldi sein. Zum Jahreswechsel soll dann mit der Planung von Baustufe II begonnen werden. Sichtlich stolz teilte Bürgermeister Thomas Reich am Mittwoch auf der Bürgerversammlung im Freizeitheim Geisenbrunn mit, dass sich das Gewerbegebiet positiv entwickelt. Weiter Themen waren die Westumgehung und die Bebauung der Gilchinger Glatze.
Für die Kommune Erfreuliches berichtete Bürgermeister Thomas Reich vom Gewerbegebiet Süd. „Zwei Firmen haben bereits ihren Betrieb aufgenommen, weitere werden in Kürze folgen.“ Damit sei die Baustufe I fast voll. Was grünes Licht für Baustufe II bedeutet. Zum Dauerthema Westumgehung erklärte Reich, dass sich mit den an die Trasse angrenzenden Grundstücksbesitzern eine Einigung über den Ankauf notwendiger Grundstücke anbahne. Im Januar soll mit der notariellen Beurkundung begonnen werden.
Das Referat zum Thema Glatze übernahm Gilchings neuer Bauamtsleiter Max Huber. Souverän ging auf die Historie des 60 Hektar großen, noch landwirtschaftlich genutzten, Areals ein. Danach stellte er die angepeilten Ziele vor und sprach seine Hoffnung aus, die Grundstückseigner für die Pläne gewinnen zu können. Wie berichtet, läuft derzeit ein städtebaulicher Wettbewerb. Das Preisgericht tagt am 17. und 18. Dezember. Danach werden die ausgelobten Modelle in der Hauptschule ausgestellt. Bürger haben im Zeitraum vom 19. Dezember bis 5. Januar die Möglichkeit, sich die Expertisen anzuschauen und im ausliegenden Gästebuch ihre Meinung kund zu tun.
Ein Bürger fragte nach, wie es denn mit dem geplanten Zehn-Minuten-Takt der S-Bahn aussehe. „Selbst zu unserer Überraschung wurde er aus wirtschaftlichen Gründen nur bis nach Germering eingeführt“, so Reich. Seitens der Gemeinde habe man angeboten, das zusätzlich benötigte Gleis zu genehmigen. „Leider wurde es nicht angenommen.“ Ausschweifend und zum Teil sehr aggressiv entwickelte sich die Diskussion um den Flughafen Oberpfaffenhofen. Wenngleich auch in der Minderheit, ließen die Flughafengegner nicht locker, Spekulationen „wir bekommen MUC III“ in den Raum zu stellen. Bis Johann Kölbel genervt sagte: „Ich leben jetzt seit 70 Jahren in Geisenbrunn mit dem Flughafen und ich lebe immer noch.“ Uli Singer