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Für Reich die Steigbügel gehalten

Gilching (25. März 06) – Acht Jahre sind seit dem Bürgerbegehren pro Umgehungstrasse für Gilching vergangen. Doch ein Baubeginn sei nicht in Sicht, stellten CSU-Mitglieder auf der Versammlung im Oberen Wirt fest. Altbürgermeister Heinrich Will wurde konkret und erklärte: „Obwohl Bürgermeister Thomas Reich immer wieder öffentlich erklärt, die Grundstücksverhandlungen seien weitgehend unter Dach und Fach, gibt es mindestens noch drei Grundstücksbesitzer, mit denen er bis heute keinen persönlichen Kontakt aufgenommen hat.“ Das einzige, was die Anlieger der künftigen Westtangente erhalten haben, seien unpersönliche Briefe von der Verwaltung gewesen, so Will. „Wenn man was erreichen will, muss man mit den Leuten auch reden.“ Ortsvorsitzender Martin Fink, auf seinen Wissenstand als amtierender Gemeinderat angesprochen, musste einräumen: „Wir wissen auch nicht mehr. Er vertröstet uns von Jahr zu Jahr. Wir können aber nicht mehr machen, weil Grundstücksverhandlungen Sache des Bürgermeisters sind.“ Fink vermutet, dass seitens des Rathauschefs das Thema bis zur nächsten Wahl ausgesessen werden soll.
Ein weiteres Thema, das Will auf den Nägeln brannte, war das Gewerbegebiet Süd. Es gehe ihm nicht darum, wer nun letztendlich Vater der Idee gewesen ist, sagte Will. Dass sich jedoch der Vorsitzende der Freien Wähler, Georg Krieg, erdreiste, der CSU öffentlich Verhinderungstaktik zu unterstellen und sich selbst das Lob auf die Fahne zu schreiben, gehe zu weit. „Das kann so nicht stehen bleiben“, schimpfte Will. Krieg habe er bereits persönlich angesprochen und ihm gesagt, dass er hier mit Behauptungen hausiere, „die grundfalsch sind. Die ersten Gespräche habe ich geführt. Weil dann im Laufe der Jahre nichts vorwärts ging, haben wir für Reich die Steigbügel gehalten. Alleine hätte er es nicht geschafft.“ Uli Singer