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Freie Wähler unterstellen CSU Scheinheiligkeit

Gilching (20. Januar 2006) – Trotz allgemeiner Politikverdrossenheit, die Freien Wähler in Gilching erfahren gerade das Gegenteil. „Wir hatten für unseren politischen Stehempfang noch nie so viele Anmeldungen, wie in diesem Jahr“, freute sich Bürgermeister Thomas Reich. Gleichwohl etliche Absagen wegen Erkrankungen erfolgt waren. Rund 70 Gäste hörten sich am Donnerstag in der Gaststätte Schützenheim die auf je 15 Minuten beschränkten Referate des Rathauschefs, des Ortsvorsitzenden Georg Krieg und der neuen Kreisvorsitzenden Christine Hollacher an. Kritik gab es für die örtliche CSU, die kürzlich mit einem aufwändigen Infoblatt Werbung für sich machte. Unter anderem schreibt sich die CSU-Gruppierung den Erfolg des Gewerbegebiets Süd auf die Fahne. „Mit besonderer Freude können wir feststellen, dass unser CSU-Projekt kräftig gedeiht“, heißt es da. „Entweder weiß derjenige, der das geschrieben hat, nicht was gelaufen war oder er ist besonders scheinheilig“, sagte Krieg. Vielmehr habe die CSU unter Mithilfe des damaligen Wirtschaftsminister Otto Wiesheu alles getan, das Projekt zu verhindern. Wiesheu hätte laut Krieg die Gewerbeansiedlungen bevorzugt auf dem Gelände des Sonderflughafen gesehen. „Nur der Hartnäckigkeit unseres Bürgermeisters ist es zu verdanken, dass Süd doch noch auf unserer Flur realisiert werden konnte.“ Reich eröffnete der Versammlung, dass jetzt auch die Grundstücksverhandlungen mit den Anliegern der künftigen Westumgehung unter Dach und Fach sind. Kommt nichts mehr dazwischen, soll 2007 mit dem Bau begonnen werden. „Die Zeit drängt, denn die Fördertöpfe sind prall gefühlt“, betonte Reich. Was daran liege, dass die Kommunen allgemein kein Geld mehr haben und deshalb Bauprojekte hinten anstehen. „Fördergelder werden deshalb auch nicht abgerufen, weshalb wir mit einer großzügigen finanziellen Spritze seitens des Staats rechnen können.“
Christiane Hollacher attestierte der Gemeinde Gilching „Vorbildfunktion“. „Sie kommt ihren Aufgaben nach und investiert vorausschauend in Zukunftsprojekte. Das würde ich mir auch für den Landkreis wünschen.“ Uli Singer