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Einzelhändler sollen nicht jammern

Auszug aus Münchner Merkur/Wirtschaft (1. Oktober 2004)
EINZELHÄNLER SOLLEN NICHT NUR JAMMERN
München (pem/dpa) – Die bayerischen Einzelhändler sollten nach Einschätzung ihres Branchenverbandes LBE nicht immer nur die Branchenkrise beklagen. Es gebe auch in der derzeitigen Flaute erfolgreiche Unternehmen, sagte LBE-Präsident Erich Vorwohlt bei einer Pressekonferenz zum „Tag des Bayerischen Einzelhandels“ in München. Angesichts der Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten seien kreative Ideen gefragt. Die Geschäfte müssen bei ihren Kunden neue Bedürfnisse wecken.
Wegen des Desasters bei Karstadt-Quelle warnten die Vertreter des bayerischen Handels vor einer Verödung der Innenstädt, wenn große Warenhäuser geschlossen werden. „Wenn ein großer wegfällt, dann bangt auch der kleinere Einzelhandel“, sagte Helmut Linnenbrink vom Handelsverband BAG Bayern. Die Warenhäuser würden Kunden in die Innenstädte ziehen, die dann auch bei kleineren Geschäften ihr Geld ließen. „Eine Innenstadt ohne Warenhaus ist wie ein Dorf ohne Kirche“, ergänzte Erich Greipl vom Landesverband Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen (LGAD). Bezeichnend für die Krise des Einzelhandels sei, dass die Branche seit 1999 keine realen Umsatzzuwächse mehr verzeichneten. Die Verkaufsflächen hätten aber gleichzeitig um 48 Prozent zugenommen, so Greipl weiter.