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Bauausschuss stört sich an Gewächshaus

Gilching (9.Mai 2005) – Der Bauausschuss in Gilching startete heute Abend ein Exempel. Obwohl Regierung von Oberbayern und auch das Landratsamt Starnberg signalisierten, ein Gärtnereibetrieb im Außenbereich sei genehmigungsfähig, lehnte das Gremium ab. Wie berichtet, plant ein Unterbrunner Geschäftsmann an der Autobahnausfahrt Oberpfaffenhofen einen größeren Gärtnereibetrieb.
Grundsätzlich habe man nichts gegen einen derartigen Betrieb, versicherte Heinrich Lenker (FW). Doch an der vom Antragssteller vorgesehenen Stelle sei das Unternehmen alles andere als sinnvoll. „Wir haben nie gewollt, dass die Fläche gewerblich genutzt wird.“ Konkret soll die Gärtnerei mit 61 Stellplätzen und Gewächshaus auf einer Grünfläche an der Landsberger Straße, zwischen McDonalds und der Wohnbebauung entstehen. Die Privilegierung ist in Aussicht gestellt. Bürgermeister Thomas Reich machte darauf aufmerksam, dass das Vorhaben genehmigungsfähig sei und er zustimmen werde. „Tun wir es nicht, haben wir den Antrag in einer der nächsten Sitzungen wieder auf dem Tisch mit dem Vermerk des Landratsamtes, die Genehmigung zu erteilen.“ Darauf sollte man es getrost ankommen lassen, konterte Hans Ostermair (FW). Er habe eruiert, dass auch ein privilegiertes Vorhaben öffentlichen Belangen nicht entgegenstehen dürfe. „Wir wollten stets, dass dort eine Grünfläche bleibt. Somit steht das Vorhaben gegen unsere Pläne.“ Georg Schwojer (CSU) mahnte, das Thema nicht emotionell anzupacken. „Was ist denn dort schon so schützenswert. Die Tankstelle etwa oder die Bahn?“ Im Übrigen sei das Areal die letzten Jahre schon kein Aushängeschild mehr für Gilching. „Mit der Gärtnerei tritt bestimmt keine Verschlechterung ein.“ Dieter Moehring (SPD) stimmte zu. „Lieber ist mir noch ein Gewächshaus als die abgestellten Autos im Eingangsbereich.“ Anders sah dies Harald Schwab (CSU). Um den Willen der Kommune kund zu tun, sollte das Projekt abgelehnt werden, empfahl er. „Wenn wir jetzt zustimmen, heißt es im Kreisbauamt bloß, die haben es ja so gewollt.“ Mehrheitlich stimmte das Gremium gegen die Gärtnerei. Uli Singer