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25.10.05 - Fluglärm unter neuer Führung

Gilching (25.10.05) – Andreas Burnhauser heißt der neue Mann, der für ein Jahr die Geschicke des Vereins Fluglärm leiten will. Der Weßlinger Anwalt hat sich dazu bereit erklärt, weil bis vor zwei Wochen kein Nachfolger für Dieter Moehring gefunden worden war. Moerhing stellte sich nach fünf Jahren im Amt nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung. Dem Verein drohte die Auflösung. Aus der engeren Vorstandschaft hat sich auch Karl-Theodor Kriebel zurückgezogen. Für ihn ist Roland Schrafstetter nachgerückt.
Andreas Burnhauser erklärte noch vor seiner Kandidatur, dass er sich nur für ein Jahr verpflichten wolle. In der Zeit aber will er sich voll und ganz für die Belange des Vereins einsetzen. Dass er kein Mann leerer Sprüche ist, bewies er gleich am ersten Abend. Spätestens als die eher militanteren Mitstreiter im Verein ein neues Flugblatt präsentierten, lehnte dies Burnhauser unmissverständlich ab. Er kritisierte insbesondere die polemischen Inhalte und dass bereits etliche und auch ähnliche Flugblätter im Umlauf seien. Die Sorgfalt vermisse er, mit der Infos gestreut würden, so Burnhauser. „Es ist gefährlich, Sachen zu veröffentlichen die nicht stimmen. Ich will keine Fronten aufbauen und auch keine juristischen Auseinandersetzungen“, so Burnhauser. Weiter betonte er, dass man, wolle man etwas erreichen, von polemischen Schlaglichtern und fehlerhaften Inhalten Abstand nehmen müsse. Da der Inhalt des Flugblattes auf Betreiben von Beiratsmitglied Peter Külzer nicht öffentlich diskutiert werden sollte, wurde die Diskussion auf später verlegt. Die Öffentlichkeit scheute auch Beiratsmitglied Michael Wasmeier aus Wörthsee. Er stellte Antrag, die Presse auszuschließen. Was die Versammlung jedoch ablehnte.
Grundsätzlich setzt Burnhauser auf seriöse Aktionen und stellte fest, dass die Allgemeine Luftfahrt, wie es sowohl von diversen Bürgerinitiativen und auch von Fluglärm prognostiziert wurde, nie nach Oberpfaffenhofen kommen wird. „Es ist ein Sonderflughafen und kein Airport“, sagte er. „Erschüttert“ zeigte sich Burnhauser, dass die Gemeinde Gilching bereits zum Thema Landesentwicklungsprogramm pro Geschäftsflugverkehr entschieden habe. „Nicht mal ich als Anwalt traute mich zum jetzigen Zeitpunkt eine Stellungnahme abzugeben“, bemängelte er ein allgemeines Informationsdefizit. pop