IMPRESSUM/LINKS Startseite
DLR Oberpfaffenhofen WELTWASSERTAG 2013 WELTWASSERTAG 2012 FEST DER VEREINE DIREKT BESTELLEN NEWS BUCHTIPPS SCHIWAGU WEGGEFÄHRTEN HISTORIE ULI SINGER POLLYTOUR HEIMATBUCH RÜCKSCHAU 2009 LINKS

(20.12.01) Gilchinger Glatze wird aufpoliert

Gilching (20.12.05) – Ins Schwärmen kamen Architekten und Landschaftsplaner, die sich am städtebaulichen Wettbewerb für die Gilchinger Glatze beteiligt hatten. Einmalig sei, so sagten sie bei der Vorstellung der Modelle, dass ein innerörtliches Areal überplant wird und dass dabei großzügig Freiflächen mit berücksichtigt werden dürfen. Den ersten Preis machte das Team Marcus Rommel aus Stuttgart.
„Wir haben ein starkes Wachstum mit viel Potential“, sagte Bürgermeister Thomas Reich im Ausstellungsraum der Rathausschule. Im Beisein vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, von Architekten, Mitarbeiter des Rathauses und Bürgern wurden sieben eingereichte Vorschläge zur Bebauung der Glatze vorgestellt. Es handelte sich dabei um die Exponate der Preisträger, die aus 35 Bewerbungen ausgewählt wurden. Den ersten Platz, prämiert mit 24750 Euro, belegte Marcus Rommel aus Stuttgart. „Was mich gefreut hat, ist, dass sich das Preisgericht einstimmig dafür entschieden hat“, sagte Bürgermeister Thomas Reich. In der Jury saßen gleichermaßen Experten wie auch Mitglieder des Gemeinderats. Rommel habe wesentliche Merkmale berücksichtig, die auch dem Gemeinderat wichtig gewesen seien, betonte Reich. Unter anderem einen harmonischen Übergang von der Glatze zum bestehenden Ortszentrum. Wobei 50 Prozent der insgesamt 12,7 Hektar Fläche als Grünfläche, 45 Prozent für die Bebauung und fünf Prozent für Verkehrswege vorgesehen sind. Rommel erklärte, dass er auch auf eine optimale Anbindung an das künftige neue Rathaus und Bürgerhaus geachtet habe.
Bestmöglich gelöst wurde laut Reich auch das Problem der seit Jahren geforderten Unterführung der S-Bahn auf Höhe der Straßenmeisterei. Dadurch soll eine Verbindung vom Bahnweg und Landsberger Straße geschaffen werden. „Gelegen kommt, dass die Straßenmeisterei im Zuge der Modernisierung um die Hälfte verkleinert werden soll, so dass Fläche für unser Vorhaben bleibt“, eröffnete Reich. Bis zum 5. Januar haben jetzt die Bürger Gelegenheit, sich die Modelle anzusehen und auf Vordrucken ihre Meinung kund zu tun. Uli Singer