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10.11.05 - Fluglaerm macht mobil

Gilching (10.11.05) – Jetzt hat auch der Fluglärm e.V. ein weiteres Flugblatt zur geplanten Öffnung des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen für den Geschäftsreiseflugverkehr heraus gebracht. Allerdings sind per Hauspost nur die Bürger in Argelsried, Geisenbrunn und Neugilching angesprochen. In dem Schreiben warnen der neue Vorsitzende Andreas Burnhauser aus Weßling, Kassier Rudolf Kriz aus München und das Beiratsmitglied Hubert Schloter aus Gilching vor den Folgen. „Kommen diese neuen gewerblichen Nutzer des Flughafens und die Verlagerung der Geschäftsflieger vom Verkehrsflughafen München tatsächlich zum Zug, sind Flugbewegungen in unbekanntem Ausmaß zu befürchten“, heißt es da. Im Übrigen wird nicht nur vor der Zunahme von Fluglärm und Abgasen, sondern auch vor erhöhter Absturzgefahr gewarnt. Zuletzt weisen die Verfasser auf den Wertverlust der rund um den Flughafen vorhandenen Immobilien hin. Burnhauser, Kriz und Schloter fordern die Bürger der drei Ortsteile auf, zur Bürgerversammlung am Mittwoch, 16. November, 20 Uhr, ins Freizeitheim Geisenbrunn zu kommen. Unter Punkt Verschiedenes wollen sie über „diese Bedrohung“ informieren. Fraglich ist, ob Gehör gefunden wird. Denn zwischenzeitlich schlägt die Stimmung nicht nur in Weßling um. Wie berichtet, kamen dort zur jüngsten Podiumsdiskussion im Pfarrstadel gerade einmal 50 Zuhörer. Früher drängten sich in Weßling Hunderte von Bürgern, wenn es um das Thema Flughafen ging. In Gilching hingegen hat die Diskussion um mehr oder weniger Flugbewegungen noch nie großes Interesse geweckt. Vielmehr werden jetzt schon an Flughafenkritiker anonyme Schreiben verschickt, in denen aufgefordert wird, „endlich mit der Hetze“ aufzuhören. Bürgermeister Thomas Reich begründete den Zorn mancher Gilching damit, dass vielen Menschen der Flughafen jahrelang Arbeitsplatz war.