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Widerspruch bei Wassergebühren

Gilching (20. Februar 2011) – Widerspruch gegen die Anhebung der Verbrauchsgebühren beim Trinkwasser hat Eugen Mangold aus Gilching erhoben. Seiner Meinung nach ist es nicht rechtens, dass ein Defizit von fünf Millionen Euro beim Wasserwerk durch die Erhöhung der Trinkwassergebühren um rund 50 Prozent ausgeglichen wird. Wie berichtet, wurden in Gilching seit gut zehn Jahren Erschließungskosten für Wasseranschlüsse und Gebühren für den Verbrauch von Wasser aufgrund einer nicht gültigen Satzung abgerechnet. Was vom Verwaltungsgerichtshof in Ansbach auch so bestätigt wurde. „Schon im Jahr 1999 und in den folgenden Jahren, hatte der Bayerische Kommunale Prüfungsverband in seinen Prüfungsberichten darauf hingewiesen“, stellt Mangold fest. „Statt diese Prüfungsfeststellungen umzusetzen wurde von der Gemeinde viele Jahre nichts getan und erst nach Bürgerbeschwerde und Anzeige in aussichtsloser Lage prozessiert. Mit der Folge, dass dem Wasserwerk und damit uns Verbrauchern weitere Kosten für unwirksame und teure gemeindliche Gutachten, Rechtsanwälte und Gerichte entstanden sind.“ Mangold beruft sich in seinem Widerspruch unter anderem auf die Aussage von Dorothea Heutelbach, die als Wasserreferentin angekündigt hat, „nach den Schuldigen für diese Misere zu suchen, um sie zur Verantwortung für den entstandenen Schaden zu ziehen. Es ist deshalb ein verfrühter Schnellschuss, schon jetzt den entstandenen Schaden auf alle Bürger umzulegen“.
Wie berichtet, wurde rückwirkend zum 1. Januar 2011 die Wassergebühren von 1,10 Euro pro Kubikmeter auf 1,67 Euro erhöhte worden. Andererseits müssen für die Berechnung zur Herstellung von Wasseranschlüssen zu viel berechneter 2,4 Millionen Euro an Grundstückseigner zurück bezahlt werden. Statt der angemessenen 2,68 Euro pro Quadratmeter Geschoßfläche waren noch unter Bürgermeister Thomas Reich von 2003 an rund 15 Euro in Rechnung gestellt worden. Mangold fordert nun, nicht die Bürger, sondern die Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen.