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Warmer Segen für Breitbrunner Orgel

Breitbrunn (22. Februar 2011) – Bei etwas Glück erklingt bereits im Frühsommer wieder die 150 Jahre alte Orgel in der St. Johannes Baptist Kirche in Breitbrunn. Viele Jahre fristete das Instrument ein trauriges Dasein. Gleichwohl sie laut Gutachten aus dem Jahre 2007 „ein schönes Zeugnis ihrer Zeit darstellt“ und unter Denkmalschutz gestellt wurde. Spielbar jedoch war die Orgel schon lange nicht mehr. „Sie befand sich in sehr schlechtem Zustand und war stark verschmutzt“, erklärte Kirchenpfleger Jakob Schrafstetter. Ursprünglich sollte sie bereits vor fünf Jahren im Zuge der Renovierung der Kirche ebenfalls saniert werden. Aus finanziellen Gründen aber wurde die Maßnahme vorerst zurück gestellt. Rund 45000 Euro wird die Generalüberholung kosten, betonte Schrafstetter. Wobei Zuschüsse in Höhe von 17500 Euro zu erwarten sind. Bleiben bei der Kirchengemeinde noch 25000 Euro, die man über Benefizkonzerte und Spenden zusammen bringen will. Eine private Spende anlässlich einer goldenen Hochzeit ermöglichte bereits den Startschuss zur Sanierung. Weitere 5500 Euro überbrachte jetzt Josef Spindler, Filialleiter der Hypo-Vereinsbank. Bei der Scheckübergabe an Schrafstetter sagte er, in der Herrschinger Kirchen-Zeitschrift Credo von dem Spendenaufruf gelesen und sofort die Idee gehabt zu haben, einen Teil beizutragen. Wobei die „Charlotte-Böhme-Roth-Stiftung“, der Spindler als Vorstandsmitglied angehört, 5000 Euro beisteuerte. Diesen Betrag stockte die Bank um weitere 500 Euro auf.
Die Orgel, die 1861 in der Orgelbauwerkstätte Franz Zimmermann in München gebaut wurde, wird derzeit in einer Fachwerkstätte restauriert und soll schon bald wieder in St. Johannes Baptist bespielbar sein. Das Spendenkonto der Kirchenstiftung bei der VR-Bank in Breitbrunn hat die Kontonummer 1121448.