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Ortsteilversammlungen in Gilching

Gilching (23. Februar 2011) – Künftig wird es in Gilching nicht nur die Bürger- sondern auch Ortsteilversammlungen geben. Die erste ist für 23. März angekündigt.
„Ich bin gar nicht auf die Idee für die Ortsteilversammlungen gekommen, da Gilching, anders als Gemeinden mit auseinander liegenden Ortsteilen als ein relativ geschlossener Ort gesehen wird“, sagte Bürgermeister Manfred Walter. „Es war aber der Wunsch vieler Bürger, zu Ortsteil bezogenen Themen extra einzuladen.“ Was bei näherem Hinsehen durchaus Sinn mache. „Wir haben sehr viele Themen, die speziell sind und auch ausführlich diskutiert werden sollten. In der jährlichen Bürgerversammlung bleibt dazu oft keine Zeit. Außerdem interessieren sich Geisenbrunner dann nicht, wenn es um ein Thema geht, das nur die Bürger im Gilchinger Altdorf betrifft.“ Die erste Ortsteilversammlung findet nun am Mittwoch, 23. März, 20 Uhr, im Freizeitheim in Geisenbrunn statt. Auf der Tagesordnung stehen der Autobahn-Ausbau, die neue Germeringer Wasserschutzzone, die ja weit bis nach Geisenbrunn reicht, das geplante Baugebiet an der Kleinfeldstraße, der seit langem geforderte Bolzplatz, der Ringschluss der Wasserleitung und das beschlossene Gewerbegebiet Argelsried. „Für den Autobahnausbau und die Wasserschutzzone haben wir Referenten da, die zu Fragen Auskunft geben können“, betont Walter. Die nächsten zwei Ortsteilversammlungen sind im Schützenheim in Gilching und im Oberen Wirt im Altdorf geplant. Voraussichtliche Termine sind im April.
Einen Rechenschaftsbericht wird es bei den Ortsteilversammlungen nicht geben, so Walter. „Ich sehe die Veranstaltungen eher als eine Möglichkeit, mit den Bürgern in den Dialog zu treten. Ähnlich wie bei dem Abend zur Gilchinger Glatze, wo wir ja auch ausführlich über die Bebauung und die damit zusammen hängenden Probleme diskutieren konnten.“ Apropos Glatze: Wie berichtet, sind laut Walter die Verhandlungen mit Rechtsanwalt Walter Labbé komplett gescheitert. „Er redet gar nicht mehr mit uns. Wir dürfen aber auch nicht mit den Grundstücksbesitzern reden, die von ihm vertreten werden. Eine Abmahnung hat es bereits gegeben.“ Nun soll vorerst nur noch mit denjenigen Eignern verhandelt werden, die nicht von Labbé vertreten werden. „Ich hoffe aber sehr, dass Labbé doch noch einlenkt und wir wieder gemeinsam weiter machen können.“