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Bildung kostet die Gemeinden viel Geld

Herrsching (3. Januar 2011) – Tief in die Tasche greifen muss der Zweckverband weiterführender Schulen im Westlichen Landkreis. Alleine die Sanierung und Erweiterung der Realschule in Herrsching kosten mehr als 15 Millionen Euro.
Wie berichtet, wird seit vielen Jahren die Sanierung der Staatlichen Realschule in Herrsching gefordert. In der jüngsten Bauausschusssitzung demonstrierte Bürgermeister Christian Schiller den desolaten Zustand. „Es gibt Klassen, bei denen man mit der bloßen Hand durch den Fensterstock greifen kann“, sagte er. Träger ist der Zweckverband weiterführende Schulen im westlichen Landkreis. Im Herbst wurden nun die General-Sanierung und eine Erweiterung der Schule beschlossen. Gleichwohl die Kosten ein tiefes Loch in die ohnedies schon leere Haushaltskasse reißt. Für die Sanierung sind 8,4 Millionen Euro, für die Erweiterung sieben Millionen Euro veranschlagt. Da zusätzlich auch das zum Zweckverband gehörende Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching generalsaniert wird, fallen für die Mitgliedsgemeinden weitere Kosten in Höhe von 13,5 Millionen Euro an. Macht insgesamt rund 29 Millionen Euro. Nach Abzug sämtlicher Zuschüsse bleibt dem Zweckverband eine Eigenbeteiligung von insgesamt 8,4 Millionen Euro. Bei einer Einwohnerzahl von 51465 betroffenen Bürgern ergibt dies eine Pro-Kopf-Belastung von 163 Euro.